Der erste Tag auf der Insel Rügen - Sellin

Herzlich willkommen im Ostseebad Sellin

Eingebettet in die bewaldeten Höhenzüge der Granitz ist Sellin gegen nördliche und westliche Winde geschützt. Im Norden Osten und Süden ist der Ort von der Ostsee begrenzt. Der Südstrand bildet eine wunderschöne Badebucht mit weiten, feinem Sandstrand. Der südwestliche Bereich grenzt an den Selliner See mit Verbindung zum Greifswalder Bodden. 

Die Gemeinde Sellin hat 2.710 Einwohner in den vier Ortsteilen Altensien, Neuensien, Moritzdorf und Seedorf, welche zweifelsohne zu den schönsten Flecken Rügens gezählt werden können (Biosphärenreservat). Sellin ist bekannt für seine hundertjährige Bäderarchitektur, deren Prachtstück die alte, neue Wilhelmstraße mit ihren Villen ist, die hinauf zum Steilufer führt. 

1986 erhielt Sellin die staatliche Anerkennung als Erholungsort, 1993 den Titel "Seebad" und am 5. Januar 1998 den Titel "Ostseebad". Sellin entwickelt sich zu einer Perle der Insel Rügen. Bereits jetzt gibt es vielfältige Möglichkeiten für Selliner Gäste. Vom Privatquartier bis zum noblen 4-Sterne-Hotel findet jeder eine passende Unterkunft. 

Der Freizeitbereich ist mit Tennis, Rudern, Wandern, Radfahren, Angeln, Segeln, Reiten, Bogenschießen, Malen und Basteln ebenfalls sehr vielfältig. Der Selliner Südstrand bildet das Nordende einer wunderbaren Badebucht mit feinem Sandstrand. Saubere, gepflegte Strände und genügend Platz für jeden - das zeichnet Sellin aus. Sauna, Solarium, Massage, Kosmetiksalon, eine Schwimmhalle und eine Bibliothek mit Leseraum machen die Erholung auch an trüben Tagen zum Erlebnis.

Rasender Roland“ – Kleine Bahn auf großer Insel

Die Zeiten ändern sich, so sollte man meinen. Bei der dampfbetriebenen Schmalspurbahn zwischen Putbus und Göhren hingegen fühlt man sich in die Vergangenheit zurück versetzt. Schon über Jahrzehnte begeistern die kleinen Züge viele Rügen-Besucher immer wieder aufs Neue, wenn sie schnaufend Wälder, Wiesen und Felder durchqueren oder aber sich pfeifend und bimmelnd ihren Weg durch die belebten Ostseebäder im Südosten der Insel Rügen bahnen.

Die Faszination: für Eisenbahnliebhaber ist es ein Stück Technikgeschichte, die meisten Fahrgäste erfreuen sich aber einfach an einer kleinen Zeitreise. Diesem Anspruch hat sich auch die Rügensche BäderBahn (RüBB) verschrieben, welche die Strecke seit 2008 mit viel Engagement betreibt. Gemeinhin wird die Rügensche Kleinbahn überall „Rasender Roland“ genannt. Doch wie bekam die Bahn diesen Namen? In den 60er Jahren kamen viele Wismut-Kumpel zur Erholung auf die Insel Rügen. Mit dem „Roland“ wurde verbunden, „gut behütet“ auf dem damals noch viel größeren Streckennetz unterwegs zu sein. Das „rasend“ wiederum bezog sich etwas ironisch auf die Geschwindigkeit, mit der die Züge früher wegen der schlechten Gleislage noch langsamer als heute unterwegs waren. Diese Namensgebung wiederum verselbständigte sich dann und ist bis heute untrennbar mit der Schmalspurbahn verbunden.

Zur Hauptsaison verkehren täglich drei Dampfzugumläufe, in der übrigen Zeit sind es zwei. Ergänzend gibt es im Sommer sowohl die Verlängerung nach Lauterbach Mole als auch die beliebten Spätfahrten in den Abendstunden, um ganz gezielt weitere Fahrgäste anzusprechen. Zeitweise sind ein Speisewagen als „RüBB-Buffet“ oder auch ein offener Aussichtwagen mit in die Züge eingestellt, um zusätzlichen Service zu bieten. Kombitickets: unter dem Motto „Mit Wasser & Dampf“ können Rügen-Besucher zur Saison attraktive Touren mit Bahn und Schiff buchen, und zwar „… durchs Mönchgut“ (Details unter Angebote). Zu empfehlen ist die RüBB-Tageskarte, mit der man einen ganzen Tag lang Kleinbahn fahren und dabei beliebig oft unterwegs ein-/aussteigen kann (Erwachsene: 20,00 €, Kinder: 10,00 €).

Es ist schon ein Erlebnis mit dem Roland dampfend und schnaufend über die Insel zu zockeln, gibt er dabei doch manch schönes Fotomotiv für die Celluloid-, oder sagt man schon besser Pixel-Jäger ab