Richtung Süden in den Lofoten

Richtung Süden in den Lofoten

Heute sind wir von dem Campingplatz Kabelvåg Feriehus weiter Richtung Süden in den Lofoten unterwegs und zwar nach Ramberg natürlich nicht das Ramberg bei Annweiler sondern in den Lofoten.

 Auch dort haben wir wieder einen tollen Wohnmobil-Stellplatz bekommen in einer Bucht mit herrlichem Sandstrand.

Wir hatten vor hier ca. 4-5 Tage zu bleiben bevor wir uns von den fantastischen Lofoten verabschieden und mit der Fähre nach Bodo übersetzen.

Von hier aus werden wir weitere Teile des Südens der Lofoten erkunden - wir besuchten verschiedenen abgelegenen Ort in den Lofoten und fuhren wieder die sogenannte Landschaftsroute. Wir sind auf Straßen unterwegs wo man mit unserem Wohnmobil immer wieder in die Ausweichbuchten aufsuchen musste wenn Gegenverkehr herrschte, da 2 Autos nicht nebeneinander vorbei fahren konnten.
Wir waren in Orten Hov,  Vestersand,  Ballstad  „Henningsvear -  welches hier klein Venedig genannt wird“.

Das ist ein äußerst romantischer Ort mit einem kleinen Hafen der von vielen Besuchern immer wieder gerne angefahren wird. Alleine die Fahrt dorthin mit ihren landschaftlichen Reizen sind sehenswert, und dann noch die zahlreichen Brücken welche mit Ampeln geregelt werden, da nur ein Auto in der Spur fahren kann. Die bunten Farben der Häuser in dem Fischerdorf sind eine Augenweide.

Am nächsten Tag ging es in den ab gelegensten Ort in den  Lofoten und zwar nach Ä – Reine und Nussfjord.

In "Ä" besuchten wir eine kleine Bäckerei von außen nicht zu erkenne aber der Geruch war schon von weiten zu beschnuppern.

"Jeden Winter kamen über 20.000 Fischer zu den Lofoten. Sie arbeiteten schwer und brauchten Nahrung. Jedes Fischerdorf hatte wenigstens eine Bäckerei. Die Bäckerei in Å wurde 1844 gebaut und wurde dort nach einem Feuer im Jahre 1988 wieder aufgebaut. Der Stein-Bäcker-Backofen von 1844/88 / 1910 hat eine Fläche von 9 m² und hat Platz für 120 Laibe Brot. Es wird mit Birkenholz gefeuert. Das Brot wird hier auf die traditionelle Weise gebacken. Die Bäcker arbeiteten lang von früh ab 2 Uhr Nachts bis spät abends. Das Tagwerk machte müde. Man hatte tägliche große Mengen Brot zu liefern. Die Bäckerei wurde im Jahre 1962 geschlossen. Erst im Sommer 1989 wurde es wieder als Bäckerei-Museum geöffnet. Heute wird wieder gebacken wie zu den früheren Zeiten. Man kann dabei stehen und zusehen wie Brote, Brötchen, Weizenbrote, die begehrten und bekannten Zimt-Schnecken vom Teig zur Backwaren werden. Hier wird Teig zu Brot, zu Brot-Rollen, Weizen, Brötchen verschiedener Zutaten wie Rosinen oder Körner, und den schmackhaften Zimt-Torten. Für die Zimt-Schnecken stehen die Besucher gerne Schlange".  „Text: Auszugsweiße Internet

Dort kauften wir uns 6 Brötchen und 4 von den traditionellen Norwegischen Kaffeestücken Zimtschnecken das alles zu einem Preis von ca. 30,00 € -  Unser Aufenthalt auf den Lofoten neigt sich so langsam dem Ende zu. An diesem Tag erlebte ich so gegen 2:00 Uhr in der Nacht einen Sonnenuntergang der Spitzenklasse die Sonne spiegelte sich im Meer knapp über dem Horizont

Da sie ja nicht ganz untergeht. Ein Schauspiel der besonderen Art, denn gleich danach war es wieder Taghell.  Am 12.07. war der eigentliche letzte Lofoten Tag bei dem wir die Stadt Leknes besichtigten.

In diesem Hafen legen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe an obwohl die Stadt selbst nichts Sehenswertes hat.  Als wir im Hafen angekommen war alles ruhig nichts los. Man dachte der Hafen ist stillgelegt und es würden hier keine Schiffe mehr kommen.

Doch auf einmal kam Bewegung auf und Wachmänner und Frauen sperrten den Hafen zu, wir mussten ein Stück außerhalb des Hafens Parken denn ein Kreuzfahrt Schiff wird ca. in 30 Min. anlegen. Kein geringeres als das neue ZDF Traumschiff welchen nun für die neuen Dreharbeiten verwendet wird „Amadea“ es fährt unter Norwegischer Flagge und löst die MS Deutschland in Zukunft ab sie ist in den Hafen eingelaufen. Hier wird in wenigen Tagen der Start sein für eine weitere Serie – es waren auch nur ganz wenige Passagiere an Bord, welche auch das Schiff während unserer Anwesenheit nicht verlassen hatten..  

Anschließend sind wir nach Nusfjord gefahren, ein kleines Fischerdörfchen in dem die Häuser noch so vorzufinden sind wie sie zu Anfangszeiten erbaut wurden.  >Einfach traumhaft schön ich lass lieber die Bilder sprechen.<