Kirkenes - Vardo - Nesseby- Adamsfossen


 

 

Nordnorwegen

 

Natürlich wollten wir es uns nicht nehmen lassen den Umweg vom Inarisee nach Kirkenes zu machen, da wir gelesen dass es ein Wendepunkt für Hurtigruten und das Tor zur Barentsregion ist.

Die Stadt liegt etwa 400 Kilometer nördlich des Polarkreises in der Kommune Sør-Varanger im Osten der Provinz Finnmark in Nord-Norwegen mit etwa 3400 Einwohnern, nicht weit von der Grenze zu Russland entfernt.  Sie ist bekannt als Hauptstadt der Barentsregion und als Tor zum Osten.

Was wir vorfanden hatte uns enttäuscht. Kirkenes ist eine Industriestadt mit nicht so bedeutenden Sehenswürdigkeiten in den Sommermonaten.

So entschließen wir uns weiter zu fahren nach Vardø wo wir auch einen Stellplatz direkt am Hafen bei der Tourist Info fanden.  Dort bekommt man auch Strom wenn man rechtzeitig anreist, was wir aber erst am nächsten Morgen zu Kaffezeit erfahren hatten.

Vardø ist die älteste Stadt in Nordnorwegen und die östlichste des Landes und bietet die beste Aussicht auf die Barentssee und die Nordostpassage.

Wir waren von der Lage der Stadt auf einer stürmischen Insel, die mit dem Festland durch Norwegens ältesten Unterseetunnel verbunden ist, begeistert.

Man wird angenehm von den hiesigen Witterungsverhältnissen erfrischt. Sie ist die einzige Stadt in Norwegen, die sich in der arktischen Klimazone befindet.

Wir besuchten  die Vardøhusfestung. 

Bei einem ausgedehnten Spaziergang können Sie die Uferpromenade und die Gebäude der historischen Kaianlage Brodtkorbsjåene erkunden.

An der Ostseite der Insel hatten wir einen wundervollen Ausblick in Richtung Hornøya, der östlichsten Insel Norwegens und auch des östlichsten Punkts des Landes.

Im Westteil der Stadt Vardø, nördlich des Stadtteils Stegelneset liegt die achteckige, sternförmige Festung Vardøhus. Sie ist die nördlichste der Welt und gleichzeitig die östlichste Norwegens. Die Innengebäude sind von einem sternförmigen Erdwall, der außen mit Bruchsteinen verkleidet ist, geschützt. „Rings um den Wall befindet sich ein mit Gras bewachsener Graben. Die Anlage wurde errichtet, um die norwegische Souveränität über die Finnmark und die angrenzenden Gebiete zu sichern. Zeitweise war die Festung mit bis zu 60 Mann belegt. Die erste Festung wurde wahrscheinlich zur Regierungszeit Håkons V. um 1300 erbaut“.

Text: Auszugsweiße Internet“

 

Die Holzkirche von Nesseby in der Finnmark - Norwegen

Auf der unserer Fahrt von Kirkenes und Vardö Richtung Nordkap kamen wir an der E75 bei Nesseby vorbei, dort sahen wir schon beim hochfahren nach Kirkenes diese kleine Holzkirche rechts liegen man sollte einen Besuch unbedingt mit einplanen,  denn die einsame Holzkirche von Nesseby mit ihrem malerischen Friedhof bietet schöne melancholische Fotomotive.

Die weißgestrichene Kirche steht auf einer Halbinsel südlich des Ortes.

 

„Die 1858 erbaute Kirche hat als eine der wenigen Kirchen der Finnmark die deutsche Aktion der "verbrannten Erde" während des 2. Weltkriegs überstanden. Einige Teile des Interieurs stammen aus der alten Kirche von Kiberg. 1983 wurde die Kirche vollständig restauriert. Auf dem kleinen Friedhof stehen noch einige alte, eiserne Grabkreuze aus dem 19. Jahrhundert. Aus der Zeit stammt auch die nahe der Kirche stehende "Kirchenstube", die wahrscheinlich älteste in Varanger“. „Text: Auszugsweiße Internet“

Nesseby ist ein kleiner verschlafener Ort in Norwegen an dem man gut ausspannen kann. Aber Nesseby hat etwas Besonderes. Eine Kirche, die man schon von weitem aus allen Himmelsrichtungen sehen kann. Fast alle Fremden, die durch Nesseby fahren machen einen Halt bei der Kirche um ein Foto zu machen. Auch wir machten einen Abstecher zur Kirche, weil wir auch viele Möwen, Enten und sogar einen Seeadler in der Nähe sahen.

 

Adamsfossen

Es ist ein 38 m hoher Wasserfall im Naturschutzgebiet Adamsfjord zwischen Kunes und Ifjord.

Wir mussten um diese Bilder zu machen zuerst nach einer Brücke über die Leitplanken klettern um den nicht einsehbaren unscheinbaren nassen kleinen Pfad zu finden. Um uns dann VORSICHTIG an eine geeignete Stelle zu wagen.  Es war gar nicht so einfach mit Stativ und Kamera einen festen Halt zu finden.  Auch hatte ich Glück dass ich mir die Kamera samt Stativ am Gürtel fest gemacht hatte sonst wäre „na was wohl“ Schluss mit Bildern gewesen.  Nun ging es weiter ans Nordkap.

 

In Richtung Nordkap haben wir noch die Trollene auf der Halbinsel Trolljolmsund und den Silfar Canyon aufgesucht.