Über Alta nach Tromsø

Nun ging es weiter Richtung Tromsø über Alta.

 

 

Wir erreichten die Stadt Alta am Samstag, 02.07.16 an einem Vormittag und sahen einem Parkplatz in der Nähe der Nordlichtkathedrale von Alta dort parkten wir um uns die imposante Kirche näher anzusehen (siehe Bild).  Zu unserer Überraschung ging gerade eine Kirche aus wie es sich herausstellte Hochzeitstrauung war. Unsere Frauen wollten dies natürlich sehen denn sie vermuteten auch Hochzeitsgäste in verschiedenen Norwegische Samen Trachten. Da musste ich meine Kamera benutzen um Bilder zu machen, natürlich nur mit Einverständnis  der Gäste. Otto unser Dolmetscher regelte solche Sachen für uns.

„Alta ist bekannt als die Stadt der Nordlichter. Sie ist die größte Stadt der nördlichsten Provinz Norwegens und eine Region mit eher mildem Klima im ansonsten kalten Norden. Hier finden Sie von der UNESCO geschützte Felszeichnungen und können den Alltag der Samen – der Ureinwohner Norwegens – miterleben.  Ende des 19. Jahrhunderts wurde hier das erste Polarlicht-Observatorium erbaut, dem Alta den Beinamen „Stadt der Nordlichter“ zu verdanken hat“.

„Text: Auszugsweiße Internet“ 

Heute am Sonntagmorgen ließen wir es ein wenig langsamer angehen bevor wir nach Tromsö starteten und haben einmal so richtig ausgeschlafen.  Es waren nur noch 300 Km zu fahren. Unterwegs musste ich ein paar Bilder aus dem Auto schießen da das Anhalten auf den engen Straßen nicht geraden sinnvoll ist.

In Tromsö angekommen sind wir auf dem bisher schönsten Wohnmobil-Stellplatz angekommen, und zwar den Tromsdalen Camping. Wir haben auch schon in der Prärie übernachtet wenn kein Stellplatz auf der Strecke liegt. Das ist einfach romantisch und schön. Ich habe noch nie so viele Wasserfälle gesehen wie auf dieser Strecke, das halten um Bilder machen ist recht gefährlich außer man findet eine kleine Haltebucht. Morgen erkundigen wir Tromsö und werden da wieder von Sonnenschein begleitet deshalb wurde wieder ein Tag länger eingeplant.

„Tromsö ist eine moderne Stadt am Eismeer und liegt 350 Kilometer nördlich des Polarkreises und ist die größte Stadt Nordnorwegens, hier gehören Natur und

Kultur zusammen wie Wind und Meer. Vom Aquarium und diversen Museen bis zum nördlichsten botanischen Garten der Welt, finden Sie hier nicht ganz alltägliche

Sehenswürdigkeiten. Außerdem ist Tromsø der perfekte Ort, um das gewaltige Naturschauspiel des legendären Nordlichts zu den gegebenen Jahreszeiten

beobachten. Die Saison für das Naturspektakel dauert von September bis März“.

„Text: Auszugsweiße Internet“

 

Heute stand Tromsø auf unserem Programm Besuch der Altstadt mit Hafen und das

"Tirpitz-Monumentet" bei Häkoya

 

Um das Tirpitz – Monument zu finden mussten wir mit unserem Wohnmobil ca. 30 Km auf eine angelagerte Halbinsel fahren.

Es war gar nicht so leicht diese Stelle zu finden, da die Beschilderung sehr zu wünschen übrig lässt.

Aber mit Hilfe von Otto der sich wiederum als sehr guter Dolmetscher entpuppte und eines Einheimischen fanden wir diese Stelle.

Nun suchten wir in Håkøya die Tirpitz Stelle.

„Diese war das letzte deutsche Schlachtschiff aus dem zweiten Weltkrieg und wurde am 12. November 1944 in der Nähe von Tromsø vor der Insel Håkøya versenkt. Das Schiff war bereits vorher angegriffen worden und nicht mehr seetauglich. Hitler hatte die Verlegung nach Tromsø befohlen, um das Schlachtschiff dort im Stile einer Stationärbatterie bei einem Angriff der

Alliierten einsetzen zu können. Leider befand sich die Tirpitz damit auch in Reihweite der britischen Lancaster Bomber. In der Nacht des Bombenangriffs, konnte man das brennende Schiff von der Insel Tromsøya - die Insel die der Stadt Tromsø ihren Namen gegeben hat - gut beobachten. Man geht davon aus, dass bis zu 1.250 deutsche Seeleute in dieser Nacht ums Leben gekommen sind“. „Text: Auszugsweiße Internet“

Heute ist davon nicht mehr viel zu erkennen. Außer das "Tirpitz-Monumentet" (siehe Bild).

An diesem befindet sich dann auch die Gedenktafel (siehe Bild), die an den Untergang der Tirpitz erinnert. Die Tafel ist aus einer Stahlplatte des Schlachtschiffes hergestellt und hat im Laufe der fast 60 Jahre eine gute Menge Rost angesetzt. Bei extrem niedrigem Wasser ragt sogar noch ein Wrackteil aus dem Wasser welches man nicht entfernte. (siehe Bild)

Nun ging es zurück in die malerische Altstadt von Tromsø mit ihren typischen farblichen Norwegenhäusern. Im Hafen ist am Morgen die Aida Aura und ein Schiff der Hurtigenrute eingelaufen. Nach einem gemütlichen Rundgang durch die sehenswerte Altstadt und einem guten Essen mit einem Glas Norwegisches Bier (8,50€) wurde der Tag abgeschlossen und wir fuhren zurück an unseren Stellplatz. Morgen geht es weiter nach Vätvoll auf unseren nächsten Stellplatz bevor wir am Mittwoch die Lofoten erreichen wollten. Bis jetzt haben wir schon 5800 km zurück gelegt.